Shinshamassu
Juwel des Südens | |
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Steckbrief: Ortschaft (Metropole) ▪ Hauptstadt Aitushars, auch Juwel des Südens genannt ▪ Bevölkerung 145.000 | |
Shinshamassu (Ortschaft ▪ Metropole) ist die Hauptstadt des Shahirats Aitushar. Sie ist mit mehr als 140.000 Einwohnern die größte Stadt ganz Farukans und trägt den Beinamen "Juwel des Südens". Die Stadt liegt im nördlichen Teil des Shahirats direkt am großen Strom Pardash. Der Reichtum der Stadt wird nach außen offen gezeigt. Berühmt für ihre glitzernde Architektur, rauschenden Feste und eine lebendige Kunstszene zieht die Metropole täglich Händler, Karawanen und Glückssucher an.
Wer die Stadt durch das Maddadtor betritt, gelangt im Zentrum der Stadt zur Insel der Schönen Göttin mit dem prächtigen Maddadtempel, Zentrum des Glaubens an Maddad. Am westlichen Aitush‑Platz stehen das Stadtgericht und der goldene Sonnentempel der Tayru. Das Palastviertel wird vom prunkvollen Shahirspalast der Shahirin Nadashya dominiert – dem höchsten Gebäude der Stadt. Mit Irrgärten, Pavillons, Marmorstufen zum Pardash und einer exotischen Menagerie verkörpert es den Höhepunkt aitusharischer Pracht. Das Handelsviertel bildet das wirtschaftliche Machtzentrum der Stadt. Hier erhebt sich der prunkvolle Palast des Handelsrates, dessen Ratsherren in ständiger Konkurrenz zum Hof der Shahirin stehen. Zwischen Lagerhäusern, Kontoren und Karawanenhöfen pulsiert der Fernhandel Farukans: Gewürze, Edelsteine, Stoffe und exotische Waren aus Aitushar, Nahashtab und den Küstenstädten wechseln täglich den Besitzer. Wohlhabende Händlerfamilien unterhalten hier ihre Stadtresidenzen, während Karawanenführer und Makler das geschäftige Treiben bestimmen. Beide Machtzentren prägen Politik, Kultur und Architektur der gesamten Metropole.
Im Nord-Westen erstreckt sich das weitläufige Basarviertel, ein Labyrinth aus Gassen, Händlern, Gauklern und Dieben. Südlich schließt das Juwelenviertel an, geprägt von den berühmten keshabidischen Edelsteinschleifern der Sippen bid‑Daham, bid‑Herar und bid‑Zaheb. Gleich daneben liegt Taressu, das und kulturelles Zentrum der Keshabid. Die Kuraysh‑Allee führt direkt zum Tempel der Adeshbid, der größten volkshistorischen Sammlung der Keshabid. Neben Wohnhäusern und Werkstätten prägen kleine Schreine, Familienarchive und traditionelle Handwerksbetriebe das Viertel. Das östliche Künstlerviertel wird von einer alten Lamassu‑Zikkurat dominiert, in deren Zentrum das monumentale Theater Zenit steht. Hier wirken berühmte Künstler wie Usabul Huruf, Arjum Nansar oder Vazrib Feenfinger. Die rivalisierenden Gauklerschulen der Dreihands und Unnamuns prägen das Viertel ebenso wie die spektakulären Auftritte der Djuwuun. Im Kontrast dazu steht das Elendsviertel im Osten, Heimat von Bettlern, Schuldsklaven und Gestrandeten. Hier befinden sich Schmugglerverstecke, ein Ronaytempel sowie die geheimen Katakomben, in denen angeblich die mythische Shahirin Tsinshusura herrscht.
Stadtviertel von Shinshamassu (3 Artikel)
Informationen zu Shinshamassu | |
| Bevölkerungsanzahl | 145.000 |
| Handel | Edelsteine |
Zugehörig zu Shinshamassu
Person
Produkt
Siedlung
Örtlichkeit
Publikationen zu Shinshamassu (3 Artikel)
Kartenwerk
Quellen
Das Erbe von Kesh: 59
Farukan (Publikation): 33-35 (Herausragende Städte)
Splittermond: Die Welt: 177-178