Farukan
Tränenland | |
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Steckbrief: Metaregion ▪ Riesiger Staatenverbund in Pash Anar unter formaler Herrschaft des Padishah, auch Tränenland genannt | |
Farukan (Metaregion), oft als „Tränenland“ bezeichnet, ist das flächenmäßig größte Reich Lorakis, liegt im Subkontinent Pash Anar und wird vom Padishah auf dem Pfauenthron regiert. Geprägt von den lebensspendenden Strömen Ashur und Pardash, erstreckt sich Farukan von den Steppen Chorrashs bis zu den Dschungeln Badashans, von den Küsten Pashtars bis zu den Gletschern der Schattenwand.
Farukan blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, in der es nie ein Sklavenvolk war und gemeinsam mit den Lamassu Widerstand gegen die Drachlinge leistete. Eine alte Prophezeiung führte zur Abschirmung des Hofes und zur Machtzunahme der Shahire, was bis heute zu Erbfolgestreits und Grenzkonflikten führt.
Das Land ist fruchtbar und bevölkerungsreich, mit prächtigen Metropolen an Flüssen und Handelswegen. Die Edelsteinstraße, Azmahans Ritt, Fedirs Spieß, der Pfad der Ehre, der Eherne Weg und die Pfauenstraße bilden ein weit verzweigtes Verkehrsnetz. Über Flüsse wie Chouram und Tahash sowie die Kristallsee werden Waren in alle Binnenmeerländer verschifft.
Trotz kultureller Vielfalt und wirtschaftlicher Stärke gibt es in manchen Regionen Unabhängigkeitsbestrebungen gegen die als Okkupatoren betrachteten farukanischen Herrscher. Farukan bleibt ein Reich zwischen Tradition, Handel und innerer Spannung.
Die Hauptregionen von Farukan (10 Artikel)
Farukan - Die größten Städte
Zugehörig zu Farukan
Ereignis
Gemeinschaft
Gewässer
Gottheit
Kampfausrüstung
Landschaftsgebiet
Person
Produkt
Region
Siedlung
Örtlichkeit
Angrenzend an Farukan
Publikationen zu Farukan (4 Artikel)
Kartenwerk
Bildmotive
Quellen
Farukan (Publikation): durchgängig
Splittermond: Die Welt: 161-162
Unter der Lupe - Farukan: durchgängig
Beiträge zu Farukan
Autorenkommentar
Drakon schreibt (Splittermond-Forum ▪ 07.10.2013 )
Der Kaiser von Selenia hat bestimmt Stand 9, der Padishah von Farukan vielleicht sogar 10.
Quendan schreibt (Splittermond-Forum ▪ 10.03.2014 )
In Farukan sind Nachnamen nicht weit verbreitet, stattdessen sind Ehrennamen die Norm. Und da fallen sowohl Zusätze wie "die Schöne" als auch das "Windheuler" bei Roshlyn drunter. Auch ein Bezug auf Vorfahren ist möglich, das geht dann teilweise schon in Nachnamensrichtung - aber eher dezent. Komplett einheitliche Regeln gibt es da entsprechend nicht, aber Tendenzen. Ich würde grob schätzen, dass 90% der farukanischen Bevölkerung keinen Beinamen oder einen Ehrennamen besitzen.
Quendan schreibt (Tanelorn-Forum ▪ 25.03.2014 )
Rein praktisch sehe ich momentan Farukan nur als militärische Bedrohung, wenn jemand blöd genug ist, um es selbst anzugreifen. Dann dürften die Shahirate nämlich tatsächlich beieinander stehen. Aber bis dahin haben die Shahire wohl genug Eigeninteressen und der Padishah zu wenig reale Macht, um wirklich die 600 Pfund auch auf die Waage zu bringen. Und selbst Farukan wird seit über 100 Jahren mit den Keshubim mit ihrem Guerilla-Krieg nicht fertig.
Noldorion schreibt (Splittermond-Forum ▪ 27.03.2014 )
Offene Sklaverei gibt es auf jeden Fall in Jogodai, als Schuldsklaven auch in Farukan. Die Keshabid (das Gnomenvolk) sind ja das beste Beispiel für die Auswirkungen. Die Jaguarkrieger und Gotor sind ebenfalls Sklavenhalter, ebenso wie Marakatam und die Schädelkorsaren.
Dragorea lehnt die Sklaverei in der Tat vehement ab (eben wegen der Drachlinge), Leibeigenschaft gibt es dort aber, wobei das auch je nach Region unterschiedlich sein dürfte: In Wintholt und Zwingard gibt es vermutlich keine, die Durghach kennen aber eventuell Sklaverei durch Kriegsgefangenschaft, bei Selenia, Nyrdfing und Dalmarien kann ich mir klassische Leibeigene vorstellen, Midstad dürfte sogar ein sehr hartes Pflaster für Leibeigene sein. Patalis kann ich gerade nicht einschätzen.
Mertalia hat offiziell weder Leibeigene noch Sklaven.
BobMorane schreibt (Tanelorn-Forum ▪ 02.07.2014 )
Die Vermischung von Pantheons existiert auch. Farukan hat zum Beispiel Götter aus eroberten Regionen übernommen.
Quendan schreibt (Splittermond-Forum ▪ 28.07.2014 )
In Farukan gibt es Schuldsklaverei, die aber in manchen Gebieten und je nach Herrn auch schon echter Sklaverei sehr nahe kommen kann (vererbte Sklaverei). Hier ist es etwa auch problemlos möglich, dass jemand einen Sklaven von Piraten freikauft, der dafür dann erstmal die Summe bei ihm "abarbeiten" darf. Die Norm in Farukan ist, dass auch hier alle Regeln eingehalten werden bezüglich Ehre und Behandlung, aber Normen werden auch gebrochen.
Gerade in Fedirin gibt es viele Fälle generationenlanger Schuldsklaverei (weil Schuld hier schwerer wiegt als anderswo). Und in Demerai dürfte es sogar eigentlich echte Sklaverei sein (inklusive Sklavenjägern in die Gulong, nach Tar-Kesh und in die Feuersenke). Auch in Badashan gibt es Sklaverei im eigentlichen Sinne noch aus vor-farukanischer Zeit.




