Die Seidene Stadt/Spielleiterinformationen

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Die Seidene Stadt/Spielleiterinformationen
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Basistyp: Publikations-Info

Handlung

  • (fehlt)

Zu den Abenteurern

  • Alle Abenteurer sind spielbar, besonders gut aufgehoben sind jedoch solche mit sozialen Fertigkeiten. Naturverbundene Charaktere können ihre Kenntnisse kaum einsetzen.

Erfahrungspunkte

  • Etappe 1: 3-7 Erfahrungspunkte
  • Etappe 2: 3-9 Erfahrungspunkte
  • Etappe 3: 3-8 Erfahrungspunkte
  • Etappe 4: 4-14 Erfahrungspunkte, zudem ein Punkt auf eine passende Ressource

Materielle Belohnungen

  • Etappe 1: Evtl. ein prächtiges Festgewand
  • Etappe 2: Bis zu 10 Lunare
  • Etappe 3: Evtl. Waren der Anderswelt

Orte und Persönlichkeiten

  • (fehlt)

Besuchte Orte

  • (fehlt)

Sonstige Hinweise für den Spielleiter

Informationen zum Aufbau des Abenteuers

Hinweise und Erfahrungsberichte

Autoren-Kommentare

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Die Seidene Stadt – Spielleiterinformationen

Stefan Unteregger schreibt (Splittermond.de (Werkstattbericht: Die Seidene Stadt) ▪ 09.12.2015 ):
Eine Reise wie der Zug der Seidenen Stadt ist ein gewaltiges Vorhaben, das nur selten ganz ohne Komplikationen abläuft. Und auch diesmal droht Unheil: Ein Trupp von Rebellen, die sich gegen die Allmacht der Gottkaiserin auflehnen, hat sich im bunten Trubel des Trosses eingeschlichen und plant einen Anschlag in der Hauptstadt Senrai. Und einer der Händler will sich einer Konkurrentin entledigen, indem er eine unliebsame Überraschung in ihren Waren verborgen hat – ein Sabotageakt, der die gesamte Stadt gefährden und den Zorn der Gottkaiserin heraufbeschwören könnte.

Welche Rolle die Abenteurer in diesem Spiel der Intrigen einnehmen, ist frei gestaltbar: Das Abenteuer eignet sich in gleichem Maße für treue Untertanen der Gottkaiserin, Spione ausländischer Mächte, Glücksritter oder Rebellen gegen die Tyrannin auf dem Kaiserthron. Zu diesem Zweck sind mehrere Ziele definiert, die von den Abenteurern verfolgt werden können und für die es in jedem Abschnitt der Reise eigene Angaben gibt.

  • Im Dienst der Göttin: Abenteurer mit diesem Ziel sind loyale Diener der Gottkaiserin oder wollen die Chance nutzen, ihr Wohlwollen zu erringen. Die Ausschaltung der Rebellen und das Verhindern des Attentats sind hier besonders wichtig, die Gruppe arbeitet mit der Geheimpolizei der Gottkaiserin zusammen.
  • Gegen die Tyrannin: Die Abenteurer sympathisieren mit dem Widerstand gegen die Gottkaiserin oder gehören ihm sogar an. Auf dem Weg nach Senrai müssen sie sich vor der Geheimpolizei in Acht nehmen und eine aus drei Teilen bestehende Botschaft zusammensammeln, um zu erfahren, wo und wie der geplante Anschlag erfolgen soll.
  • Für die Stadt: Ein Ziel, das eigentlich alle Reisenden verbinden sollte, ist, dass die Seidene Stadt ihren Weg ohne grobe Zwischenfälle zurücklegt. Dieses Ziel verbindet treue Untertanen der Gottkaiserin, Rebellen (die keinerlei Aufsehen gebrauchen können) und alle anderen Mitreisenden, es eignet sich daher gut als Zweit- oder universelles Hauptziel.
  • Wissen ist Macht: Die Seidene Stadt ist ein schillerndes Geflecht aus Geschäftsbeziehungen und politischen Verwicklungen. Hier kann man aufschlussreiche Informationen erlangen, für die so mancher gut bezahlt: Mögliche Auftraggeber sind etwa die Arwinger Markgräfin Melinde von Garinsfels, der selenische Kanzler Jon von Beertal, die Triaden von Palitan oder ein Handelshaus.
  • Persönlicher Vorteil: In der Seidenen Stadt hat man eine große Anzahl von reichen Händlern, begabten Handwerkern und anderen interessanten Personen auf einen Haufen. Abenteurer könnten daran interessiert sein, Handelsbeziehungen zu knüpfen, mit legalen oder weniger legalen Unternehmungen Geld zu verdienen oder besondere Waren zu Vorzugspreisen zu erstehen.

Die Ziele können auch miteinander kombiniert werden; auch das Verfolgen mehrerer Ziele ist möglich (außer natürlich Im Dienst der Göttin und Gegen die Tyrannin, die sich gegenseitig ausschließen).

Ihre Reise führt die Seidene Stadt von Palitan und Atasato im Norden des Schwertalbenreiches zur Kaiserinnenstadt Senrai. Unterwegs erblüht die Stadt drei Mal, und keiner dieser Aufenthalte ist wie die anderen – mächtige Fürsten, gerissene Räuber und sogar die Kami der Anderswelt haben alle ihre eigenen Interessen an dem prachtvollen Zug. Es liegt an den Abenteurern, sich vom Glanz der Stadt nicht allzu sehr blenden zu lassen und ihre Ziele im Auge zu behalten – am Ende der Reise winken Reichtümer, eine Audienz bei der Lebenden Göttin oder ein empfindlicher Schlag gegen die Tyrannin auf dem Kaiserthron!

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Kürze der Reisestrecke

Gwydon schreibt (Splittermond-Forum ▪ 20.12.2016 ):
[Auf die Frage: 1. Warum reist die Karawane nur durch so einen kleinen Teil Kintais ? Eigentlich sollen doch die Steuern und Geschenke aus dem ganzen Reich abgeholt werden...] 1.: Die Seidene Stadt ist eine "Privatveranstaltung" der reichen nördlichen Handelsstädte Palitan und Atasato. Geschenke und Tribute aus den anderen Teilen des Reichs kommen auf anderen Wegen in die Hauptstadt (vielleicht auch mit vergleichbaren Karawanenzügen, das ist derzeit nicht festgelegt), das ist wegen der Größe des Reichs logistisch schon gar nicht anders machbar. Auch im Klappentext steht "fordert die Gottkaiserin Myuriko den Tribut von den Händlerfamilien im Norden ihres Reiches"

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Zahlen zur Seidenen Stadt

Gwydon schreibt (Splittermond-Forum ▪ ohne Datumsangabe ):
[Auf die Frage: 2. Es fehlen ein paar Zahlen um die seidene Stadt für mich greifbarer zu machen und die dabei helfen sie logisch durchdacht darzustellen. Wie viele Händler aus welcher Gruppe (Kintai, Zhoujang, Selenia) gibt es eigentlich ? Wie viele Wagen sind es ca ? Wie viele Handlanger kommen denn ca auf einen Händler? Wie viele Leute kommen eigentlich nach dem Erblühen so ca am Abend vorbei ? Wie viele Wächter gibt es eigentlich für die Karawane (beritten und zu Fuß).]

2.: Bei diesen Zahlen bin ich absichtlich verschwommen geblieben, da mir die Gefahr zu groß war, dass es dann eben nicht logisch durchdacht wird, sondern sich Widersprüche einschleichen. Für die einzelne Handelsdelegation gilt laut Abenteuer: "Eine durchschnittliche Handelsdelegation besteht aus zwei bis drei Händlern, die von mehreren Schreibern und Gehilfen sowie zwei bis sechs erfahrenen Wachen zum Schutz ihrer Waren begleitet werden (für diese Wachen orientieren Sie sich an den im Abschnitt Die Garnison für Atami angegebenen Werten). Dazu kommen noch die Kutscher der zwei bis vier Wagen, auf denen die Waren und Ausrüstung der Delegation transportiert werden. " Demnach hat eine Delegation ca. 15-20 Personen, davon 2-3 Händler, der Rest Handlanger im weiteren Sinn.

Wenn die ganze Stadt "über zweitausend Teilnehmer" hat (ich rechne jetzt mal mit 2.100), die offizielle Garnison "gut 200 Bewaffnete" umfasst, wir davon ausgehen, dass etwa nochmal 200 allgemeine Arbeiter und "Lagerpersonal" dabei sind und wir überschlagsmäßig 400 Personen für Schausteller, Dauergäste und "Kleingewerbetreibende" abziehen, sind ca. 70-80 solcher "durchschnittlicher Handelsdelegationen" in der Stadt. Davon kommen meinem Gefühl nach 45-50 aus Kintai, 15-20 aus Zhoujiang und 10-12 aus Selenia. Nur so schnell über den Daumen gepeilt, ich hoffe, dass das keine Widersprüche produziert, kann grade nicht das ganze Abenteuer durchgehen. :)

Aus den oben genannten Zahlen folgt: 200 Mann Garnison (im Abschnitt "Die Garnison" steht auch genau, wie die aufgeteilt sind), ca. 300 private Wachen.

Besucher während des Erblühens: Je nach Standort, am meisten (ein paar Tausend) in Yokosawa, weniger (etliche Hundert bis Eintausend) in Kaedejo, deutlich weniger (aber umso spannender) im Leuchtenden Berg.

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Zur Karte

Gwydon schreibt (Splittermond-Forum ▪ ohne Datumsangabe ):
[Auf die Frage: 3. Auf der Karte wird leider nicht zwischen Wohn-, Lager- und tatsächlichem Handels quartier unterschieden. Es macht aber Sinn, dass die Verkaufspavillions nicht direkt neben der schmutzigen Wäsche der Handlanger aufgebaut wird. Ergo sollten die Lagestätten der Charactere auch nicht direkt im Viertel der ausländischen Händler liegen, sondern es sollte ein Wohnviertel geben dass abgeschirmt von den Besuchern ist.] 3.: Es müssten mindestens drei separate Wohnviertel sein, für die jeweiligen Herkunftsländer, und das wäre von der Stadtplanung her schwierig geworden (ganz zu schweigen von der Abstimmung mit der Illustratorin). Viele Händler haben auch keine eigenen Wohnzelte, sondern schlafen in ihren "Verkaufsräumen". Generell würde ich sagen: Die meisten Schlafstätten sind durchaus in der Nähe der Verkaufsstände; allein schon, weil die Händler und die Wachen nie weit von ihrem Kram weg sein wollen. Die "schmutzigen" Dinge (Latrinen, Wäschereien, Großküchen) befinden sich im Verwaltungsbezirk und sind damit ausreichend abgetrennt. Weniger schöne Aspekte des täglichen Lebens in der Nähe der Verkaufsstände werden mit Paravents oder gespannten Tücher verdeckt.

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Zusatzinformationen

Gwydon schreibt (Splittermond-Forum ▪ ohne Datumsangabe ):
[Auf die Frage: 4. Ich hätte mich gefreut wenn es eine kurze Tabelle gegeben hätte mit Namen, verkauften Gütern und "Gimmick am Stand". Mit der man zufällige Kombinationen erwürfeln kann. (für Händler aus Kintai, Zhujang und Selenia getrennt): "Shinji No Goku" / "getrocknete Früchte und Süßigkeiten" / "Die Illusion eines Kranichs pickt ständig nach der Ware auf der Auslage" Und davon dann 10 Stück zum wild mixen.] 4.: Stimmt, das wäre schön gewesen! Wie so oft an Zeit und Platz gescheitert, aber vielleicht lassen sich ja hier im Forum Ideen zusammentragen? :)

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Zähigkeitswert der Räuber

Gwydon schreibt (Splittermond-Forum ▪ ohne Datumsangabe ):
[Auf die Feststellung hin, dass die Räuber keinen Zähigkeitswert haben:] Urghs, nein, das ist keine Absicht, das habe ich übersehen. Über den Daumen würde ich ihnen einen Wert um die 12-15 geben.