Das Erbe des Hutzelzwergs

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Das Erbe des Hutzelzwergs
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Basistyp Szenario
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Seitenzahl: (ohne)
Erscheinungsdatum: 6.4.2014

Team
Autor(en) Waldviech

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Dieser Artikel enthält Spoiler (Spielleiterinformationen)
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Hinweis: Das Erbe des Hutzelzwergs ist keine offizielle Publikation von Splittermond.

Das Erbe des Hutzelzwergs (6.4.2014 ▪ nicht offiziell) ist ein Szenario des Forennutzers Waldviech, veröffentlicht und kommentiert im Splittermond-Forum.

Szenario-Beschreibung

Irgendwo nahe eines kleinen selenischen oder dalmarischen Dörfchens, da lebte der Hutzelzwerg. Die Leute nannten ihn so, weil er für einen Zwerg recht schmächtig und klein war. Einige glaubten gar, er wäre ein Gnom, dem die Hörner abgefallen waren. Der wunderliche Alte lebte schon länger in einer kleinen Hütte am Waldrand vor dem Dorf, als irgend jemand zurückdenken konnte. Ein wenig irre und eigenbrötlerisch schien er immer gewesen zu sein. Niemand wusste so recht, was eigentlich der Beruf des Hutzelzwergs war, oder welchen Namen er eigentlich wirklich trug. Manchmal betätigte er sich als Heiler.

Trotz seiner zurückgezogenen Art war er doch recht beliebt im Dorf. Und so wundert es natürlich nicht, dass einer der Spielercharaktere (oder alle) eines schönen Herbsttages den Auftrag erhalten, mal nach dem Hutzelzwerg zu schauen, nachdem ihn im Dorf gute zwei Wochen niemand mehr gesehen hat. Die Befürchtungen bestätigen sich natürlich. Der arme Hutzelzwerg liegt in seinem Bett und ist gestorben. Natürlich kennt niemand seine Verwandten und so machen sich die Dorfbewohner daran, ihn zu bestatten. Vermutlich macht der SC aber vorher eine bemerkenswerte Entdeckung: Der Hutzelzwerg lebte im vorderen Raum der ärmlichen Hütte. Zusammen mit zwei Dackeln, die ihm Gesellschaft leisteten. Den hinteren Raum hat aber außer dem Hutzelzwerg nie jemand betreten. Tun die SC dies nun, so finden sie eine Werkstadt, in der auf einem Tisch ein Kunstwerk allererster Güte steht - ein kleiner, geschnitzter Altar, mit Blattgold verziert und drei wunderbaren Ikonen. Der Altar ist den Göttern Korobroms geweiht und von einer Perfektion, wie Sterbliche sie nur einmal in Jahrtausenden zu Gesicht bekommen. Der Hutzelzwerg hatte 250 Jahre seines Lebens an diesem Altar gearbeitet und starb nur kurz nach seiner Vollendung.

Weitere Untersuchungen der Hütte geben Auskunft über eine traurige Geschichte:

Einst war der Hutzelzwerg ein korobromischer Mönch gewesen, der in einem Inselkloster lebte und der beste und begabteste Ikonenmaler war, den die Zwergenheit je hervorgebracht hatte. Doch das Schicksal meinte es schlecht mit dem jungen Künstler. Der Abt, ein bitterer, böser und machtgieriger Mann, neidete ihm sein Talent und hasste den Hutzelzwerg aus ganzem Herzen. Eines schicksalhaften Tages, während die Mönche in den Weinbergen nahe des Klosters arbeiteten und der Hutzelzwerg im Tempel des Klosters einsacham Wacht hielt, erklommen mertalische Piraten die Mauern des Klosters um das Altargold zu plündern. Der Hutzelzwerg allein hatte natürlich keine Chance gegen die bewaffneten Männer und wurde übel zugerichtet. Als der Abt von diesem Vorfall erfuhr, ließ er seine ganze Wut und seinen Hass am Hutzelzwerg aus. Es sei allein seine Schuld, dass der Tempel geplündert worden war. Der Abt verfluchte den Hutzelzwerg und verbannte ihn aus dem Kloster. Er solle erst wieder Gnade in den Augen der Götter finden können, wenn er den Altar ersetzt hätte! So zog der Hutzelzwerg in die Welt hinaus - von Unruhe und Verzweiflung getrieben. Wie die SC das herausfinden? Vielleicht finden sie ein Tagebuch des Hutzelzwergs. Oder der Hutzelzwerg liegt just in dem Moment im Sterben, in dem die SC zur Tür hereinkommen und erzählt ihnen seine Geschichte auf dem Totenbett. Vielleicht meldet er sich aber auch aus dem Jenseits.

Nun stehen die SC vor dem letzten Werk eines der vielleicht begabtesten Künstler Dragoreas. Der Anstand würde es freilich gebieten, den Altar für den Hutzelzwerg in das weit entfernte Kloster zu bringen - wer weiß, ob der Fluch des grimmigen Abtes nicht auch die Seele des Hutzelzwergs zu ewiger Ruhelosigkeit verdammt, so lange der Altar nicht an Ort und Stelle steht. Nun ist die Reise zum Inselkloster sicher recht gefahrvoll, zumal mit so wertvollem und empfindlichem Gepäck. Und was ist mit den Dörflern, die den Altar zu barer Münze machen wollen? Und dem Lehensherren des Dorfes, der ein tyrannischer Kunstsammler ist?

Web-Quellen